Zughundearbeit

Wir üben mit Baxter jetzt das ziehen eines Hundewagens.
Wobei üben brauchten wir es eigentlich gar nicht.
Baxter hat es einfach gemacht. Sonst wäre Baxter wohl auch kein "Echter" Schweizer.

Sie sind schließlich die geborenen Zughunde.

Geschichte (Quelle Wikipedia)

Das älteste Dokument eines Hundes als Zugtier stammt von einer griechischen Vase, datiert auf etwa 500 v. Chr. Der römische Geschichtsschreiber Lampridius (218 bis 222 n. Chr.) schreibt: „Die Hunde wurden nicht nur gefüttert mit Gänseleber, sondern ihrer vier vor einen Wagen gespannt und mit ihnen in seinem Palast und auf den Landgütern herumkutschiert“

Die Nutzung von Hunden als „Zugtier des armen Mannes“ war dagegen zumindest vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert hinein durchaus verbreitet. Um 1900 soll es noch 150.000 derartige „Karrenhunde“ gegeben haben. Auch von Hausierern wurden Hundegespanne häufig zum Transport des Warensortiments genutzt, denn große Hunde waren nicht nur in der Anschaffung günstiger als Pferde, sondern sie sollen sogar anatomisch besser zum Ziehen von Karren und Hundeschlitten geeignet sein. So können Zughunde das bis zu drei- bis fünffache ihres eigenen Körpergewichtes ziehen. Außerdem bot der meist große und kräftige Hund seinem Besitzer oder seiner Besitzerin (häufig fuhren Bäuerinnen alleine zum Markt) und der Wagenladung einen gewissen Schutz.

Vorfahren von Hunderassen wie Rottweiler oder Sennenhund transportierten vor allem Lebensmittel und Waren:
Französisches Hundegespann um 1905
 

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